Michaelerplatz bei der Hofburg
Michaelerplatz ist einer der bekanntesten Plätze in Wien. Er dient als Treffpunkt zwischen der modernen Stadt und dem historischen Michaelertrakt, der Nordfassade der Hofburg.
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Top-Attraktion in Wien
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Wo befindet sich der Michaelerplatz?

Wo befindet sich der Michaelerplatz?
Der Michaelerplatz liegt im geografischen Zentrum des 1. Wiener Gemeindebezirks. Genauer gesagt an der Kreuzung von Kohlmarkt, Herrengasse und Reitschulgasse. Seine genaue Adresse gehört zur Postleitzahl 1010, Wien, Österreich.
Der Platz ist einer der Hauptzugänge zum Schlosskomplex. Er zeichnet sich durch die imposante Michaelertrakt-Fassade der Hofburg aus, die die Altstadt direkt mit den Innenhöfen der ehemaligen Kaiserresidenz verbindet.
Als zentraler Knotenpunkt der Stadt bildet der Platz ein monumentales Tor zur Hofburg. Er ermöglicht den Fußgängerzugang von den exklusivsten Einkaufsbereichen zum Kern der historischen Macht der Habsburgerdynastie.
Was sollten Sie am Michaelerplatz nicht verpassen?
Um die Entwicklung Wiens von seinen römischen Ursprüngen bis zu seiner kaiserlichen Blüte zu verstehen, sollten Besucher die architektonischen, archäologischen und monumentalen Elemente am Michaelerplatz erkunden:

Der Michaelertrakt und seine barocke Fassade
Der Michaelertrakt ist der Flügel des Palastes, der die Blickachse des Michaelerplatzes dominiert. Joseph Emanuel Fischer von Erlach entwarf dieses Bauwerk ursprünglich im Jahr 1726. Ferdinand Kirschner vollendete seinen Bau jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts.
Die Fassade hat eine halbkreisförmige Form, die den Platz umschließt. Monumentale Skulpturen, die die „Arbeiten des Herkules“ darstellen, schmücken das Gebäude. Vier Skulpturengruppen flankieren die seitlichen Brunnen: „Macht zur See“ von Rudolf Weyr und „Macht zu Lande“ von Edmund Hellmer. Die zentrale Kuppel erreicht eine Höhe von 50 Metern und fungiert als architektonische Verbindung zwischen der Stadt und dem Palast.
Foto: „Michaelertrakt“ von Lahcim n.
Römische archäologische Ausgrabungen

Römische archäologische Ausgrabungen
Verschiedene archäologische Ruinen, die zwischen 1989 und 1991 entdeckt wurden, sind dauerhaft im Zentrum des Michaelerplatzes freigelegt. Der Architekt Hans Hollein entwarf die Freiluftausstellung. Diese Strukturen gehören zu den Überresten von Offiziershäusern aus dem römischen Lager Vindobona.
Neben den römischen Überresten können Besucher die Fundamente mittelalterlicher Gebäude und Überreste der alten Stadtmauer sehen. Diese Stätte ermöglicht ein Verständnis der historischen Stratigrafie Wiens und zeigt, wie sich die Stadt auf ihren römischen militärischen Ursprung aufbaute.
Foto: „Michaelerplatz with Michaelertrakt Wien 2022“ von GPSLeo.

Die Michaelerkirche
Die Michaelerkirche ist eine der ältesten Kirchen in Wien. Ihre Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Obwohl sie romanische und gotische Elemente aufweist, ist ihre Hauptfassade im neoklassizistischen Stil gehalten. Historisch diente diese Kirche als Pfarrkirche des kaiserlichen Hofes.
Ein besonderes Merkmal dieser Kirche ist ihre Krypta. Natürliche klimatische Bedingungen bewahrten die mumifizierten Leichname des Wiener Adels aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bekannt wurde die Kirche außerdem als der Ort, an dem Musiker während Mozarts Beerdigung im Jahr 1791 erstmals einen Teil seines Requiems aufführten.
Foto: “Michaelerkirche, Wien” von Diana Ringo.
Das Looshaus

Das Looshaus
Das Looshaus steht gegenüber der barocken Pracht des Palastes. Der Architekt Adolf Loos errichtete es zwischen 1909 und 1911. Dieses Gebäude löste zu seiner Zeit große Kontroversen aus, weil seine Fenster keine Ornamentik aufwiesen. Dieser Verzicht auf Dekor brachte ihm den Spitznamen „das Haus ohne Augenbrauen“ ein. Tatsächlich merkt ein Reddit-Nutzer an: „Zur damaligen Zeit galt das Looshaus wegen des deutlichen Stilbruchs in der Architektur als Schandfleck.“
Das Gebäude stellt einen grundlegenden Meilenstein in der Entwicklung des Funktionalismus und der modernen Architektur dar. Der Kontrast zwischen der Nüchternheit des Looshauses und der Dekoration des Hofburg-Michaelertrakts symbolisiert den kulturellen Übergang vom kaiserlichen Wien zur Moderne des 20. Jahrhunderts.
Foto: „Looshaus Michaelerplatz“ von Stefan Fadinger.
Lohnt sich ein Besuch, wenn ich die Hofburg nicht betrete?
Ja, ein Besuch des Michaelerplatzes ist für jeden Reisenden in Wien unverzichtbar, auch wenn er nicht vorhat, die kaiserlichen Museen zu betreten. Laut einem Facebook-Nutzer ist dieser Platz einer der „Top-Sehenswürdigkeiten“, wenn man nach Österreich reist.
Der Platz funktioniert als Freilichtmuseum. Er verdichtet zweitausend Jahre europäischer Geschichte zu einem einzigen, begehbaren Raum. Die sichtbaren römischen Ruinen in der Mitte des Platzes bieten eine einzigartige archäologische Perspektive. Dieses Erlebnis erfordert weder Eintritt noch Wartezeit.
Darüber hinaus bietet die äußere Architektur des Hofburg-Michaelertrakts ein erstklassiges ästhetisches Erlebnis. Die Abmessungen der Kuppel und die Details der Herkulesstatuen ermöglichen es der Öffentlichkeit, die Größe des Österreich-Ungarischen Reiches von der Straße aus zu erfassen. Auf dem Platz verkehren außerdem die Fiaker, Wiens traditionelle Pferdekutschen. Diese Präsenz schafft eine authentische historische Atmosphäre, die die visuelle Identität der Stadt prägt.
Aus städtebaulicher Sicht ist der Platz der Verbindungspunkt zwischen der Kohlmarktstraße und dem Herzen des Schlosskomplexes. Der Kohlmarkt ist berühmt für seine Architektur und seine historischen Geschäfte wie die Konditorei Demel.
Wer diesen Ort auslässt, verpasst die Achse, an der die römische Vergangenheit, die mittelalterliche kirchliche Tradition, die barocke Pracht der Habsburger und Adolf Loos’ modernistischer Bruch zusammenkommen. Es ist ein kostenloses Wahrzeichen, das Reisenden ermöglicht, die Entwicklung Wiens ohne Führung zu verstehen.
Was kann man rund um den Michaelerplatz sehen und unternehmen?
Die Umgebung dieses Platzes bietet eine Vielzahl an kulturellen, historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Diese Orte ermöglichen es Besuchern, in das kaiserliche Erbe und das kosmopolitische Leben der österreichischen Hauptstadt einzutauchen:

Hofburg-Palast
Der Hofburg-Palast war vom 13. Jahrhundert bis 1918 das Zentrum der politischen Macht in Österreich. Heute dient der Komplex als offizielle Residenz und Amtssitz des Präsidenten von Österreich. Außerdem beherbergt er wichtige kulturelle Einrichtungen.
Besucher können die Kaiserappartements erkunden. Diese Räume bewahren die ursprünglichen Möbel und die Dekoration, die von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sissi, genutzt wurden. Das im Komplex gelegene Sisi-Museum bietet anhand persönlicher Gegenstände und Porträts eine ausführliche Darstellung des Privatlebens der Kaiserin. Dazu bemerkte ein Reddit-Nutzer während seines Besuchs im Museum: „Ihre Kleider, ihre persönlichen Dinge und Repliken ihrer berühmten Roben zu sehen, war unglaublich!“ Ein anderer Nutzer schrieb: „Ich habe ihr kleines Fitnessstudio geliebt, ihrer Zeit weit voraus.“




